Schwedischer Apfelkuchen Rezept

Äppelpaj – Schwedischer Apfelkuchen

Du blickst aus dem Fenster auf die in Dämmerung gehüllten Häuser, aus deren Fenstern ein einladender warmer Schein tritt. Dir gegenüber am gemütlich dekorierten Esstisch sitzt Dein Lieblingsmensch und sieht voller Vorfreude auf das noch warme Stück Äppelpaj, schwedischem Apfelkuchen, das Du gerade auf seinen Teller platziert. Ein süßer Duft nach Zimt liegt in der Luft, ergänzt von der Erinnerung an eine reiche Ernte als die Sonne noch höher am Himmel schien. Du schenkst Dir einen Tee ein und genießt die gemütlichen Stunden bei Kerzenschein mit Gelächter und Kuchen.

Äppelpaj schwedischer Apfelkuchen Rezept

Kaum etwas passt so gut in den Herbst und Winter wie die Kombination aus Zimt und Apfel. Schwedischer Apfelkuchen, oder auch Äppelpaj, vereint beides in einem fluffig-saftigen Kuchentraum. Er ist unglaublich weich und schneller weg als Du smaklig måltid (Guten Appetit) sagen kannst. Die Mandeln sorgen für einen Crunch, während der unglaublich weiche Kuchen in Deinem Mund quasi zerschmilzt. Ich übertreibe nicht. Probiere den Kuchen unbedingt aus.

Äppelpaj schwedischer Apfelkuchen Rezept

Apfelkuchenvarianten gibt es ja wie Sand am Meer. Viele zeichnen sich durch einen knusprigen Mürbeteigboden und eine Füllung aus Apfelkompott und Gewürzen aus. Der schwedische Apfelkuchen dagegen erinnert an das, was wir hier als “Versunkenen Apfelkuchen” kennen. Er bestehnt aus einem Rührteig, der durch Apfelstückchen eine kaum zu überbietende Saftigkeit bekommen und wird durch Zimt und gehackte Mandeln abgerundet. Sehr simpel, verfehlt seine Wirkung allerdings keinesfalls.

Äppelpaj schwedischer Apfelkuchen Rezept

Und jetzt wünsche ich Dir viel Freude beim Nachbacken. Erzähle mir unbedingt, wie es Dir geschmeckt hat, wenn Du Dich dazu entscheidest, den Kuchen auch zu backen.

Schwedischer Apfelkuchen Rezept

Äppelpaj – Schwedischer Apfelkuchen

Dieses Rezept ist nicht nur total simpel, sondern ergibt zusätzlich einen Äppelpaj, der Dich in Deiner Fantasie direkt in eine schwedische Hütte befördert. So fluffig, weich und saftig wie er ist, wirst Du gar nicht anders können, als Dir direkt ein zweites Stück zu nehmen.
Vorbereitungszeit 30 Min.
Backzeit 55 Min.
Gesamtzeit 1 Std. 25 Min.
Gericht Nachspeise
Land & Region Schweden
Portionen 1 Springform (∅ 26 cm)

Zutaten
  

  • 750 g Äpfel
  • Saft von ½ Zitronen
  • 200 g Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 75 g gehackte Mandeln oder Mandelblättchen

Zubereitung
 

  • Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Zitronensaft und einem TL Zucker in einen Topf geben und etwa fünf Minuten köcheln lassen. Zur Seite stellen.
  • Butter und den restlichen Zucker cremig rühren. Nacheinander die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Kardamom hinzugeben und verrühren. Den Apfel unterheben.
  • Die Form einfetten und den Teig hinein geben. Die gehackten Mandeln auf dem Kuchen verteilen. Auf mittlerer Schiene für ca. 55 Minuten backen, dabei nach etwa 40 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Mandeln nicht zu dunkel werden. Den Kuchen 10 Minuten in der Form und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Wenn Du noch nach einem weiteren kuchigen Rezept für Deine Staycation nach Schweden suchst, kann ich Dir Zimtschnecken empfehlen. Die schmecken einfach immer lecker und passen perfekt in den späten Herbst. Und vergiss nicht, Dich zum Newsletter anzumelden, wenn Du einmal im Monat ein Update und Goodies bekommen möchtest. Bei der Anmeldung bekommst Du im November auch den Staycation Guide von unserer Staycation in Kopenhagen und die Printables dazu direkt in Dein Postfach.

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Bis nächste Woche,

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